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CATIA Entstehungsgeschichte

CATIA ist eine französische 3D-Konstruktions-Software der Firma Dassault Systèmes.
Der Name steht für: Computer Aided Three-Dimensional Interactive Application.

Das Programm wurde ursprünglich für die Flugzeugindustrie entwickelt und hat sich im Laufe seiner Geschichte zu einem der weltweit meistgenutzten CAD-Systeme in der Automobil- und Flugzeugkonstruktion sowie deren Zulieferindustrien etabliert.

CATIA gilt in Produktpalette seit seiner Ersteinführung 1982 nach wie vor gleichsam als das „Flaggschiff“ der Produktpalette von Dassault Systèmes.
Die Konstruktionsoberfläche ist –je nach Anforderung der Anwendungsgebiete- in verschiedene Module (workbenches bzw. Apps) gegliedert und zeichnet sich besonders aus durch seine Stärken in den Bereichen:

  • Performance bei der Echtzeitbearbeitung sehr großer Baugruppen
  • Parametrische Flächenkonstruktion
  • Hervorragende Rendering-Eigenschaften
  • Optimierter Workflow durch zahlreiche Konstruktions-FeaturesSimulation von mechanischen Bewegungsabläufen (DMU & Kinematik)
catia v5

Arbeitsumgebung CATIA V5

Arbeitsumgebung CATIA 3D Experience

CATIA Entstehungsgeschichte

CATIA beginnt seine Entstehungsgeschichte um 1978 in der französischen Stadt Saint-Cloud bei Paris, dem Hauptsitz des heutigen Unternehmens Dassault Aviation. Vier Unternehmen hatten maßgeblichen Anteil an der Erfolgsgeschichte von CATIA:  

Lockheed Corporation (heute Lockheed Martin) – Das amerikanische Luft-und Raumfahrtunternehmen entwickelt als eines der ersten Unternehmen eine Software zur Erstellung technischer Konstruktionszeichnungen mithilfe von Computern. Das Produkt kam 1977 unter dem Namen CADAM (Computer-Augmented Design And Manufacturing) zunächst für den Betrieb auf IBM Großrechnern auf den Markt. Ursprünglich war dieses CAD-System nur für 2D Konstruktionen vorgesehen.

Dassault Avions – Der französische Flugzeughersteller beginnt Anfang der 1970´er Jahre damit, Computertechnologie in die technische Entwicklung seiner Flugzeugmodelle miteinzubeziehen. So sichert sich das Unternehmen bereits 1974 Lizenzen für das damals noch nicht auf dem Markt befindliche CADAM der Firma Lockheed.
Da dieses System allerdings nur mit 2D Konstruktionen arbeitete, erkannte das Unternehmen die Notwendigkeit eine eigene 3D-Lösung für Flächenmodellierung  auf Basis von CADAM zu entwickeln. Die Grundidee für CATIA war geboren und das Unternehmen begann 1978 mit der Entwicklung der Software. Die Entwicklung der ersten Version von CATIA war 1981 abgeschlossen. Erst 1985 mit der Markteinführung von CATIA Version 2 wurde CATIA eine eigenständige Software, die vollständig unabhängig von CADAM funktionierte.
 
Dassault Systèmes – Das Unternehmen Dassault Avions erkennt das Potential seiner Entwicklung und beschließt, künftig CATIA-Lizenzen auch an andere Unternehmen zu verkaufen. Zu diesem Zweck gründete Dassault Avions 1981 seine Tochtergesellschaft Dassault Systèmes mit dem heutigen Sitz im französischem Vélizy-Villacoublay als eigenes Software-Unternehmen, mit dem vorrangigen Ziel CATIA breitbandig zu vertreiben. Heute hat Dassault Systèmes seine Produktpalette um zahlreiche Lösungen im CAD-Umfeld erweitert.

IBM – In den Anfangszeiten der CAD-Systeme waren nur sehr leistungsfähige Großrechner dazu in der Lage, die komplexen Datenmengen eines CAD-Systems zu bewältigen. So gelang es Dassault Systèmes 1982 IBM als Vertriebspartner für die erste Version von CATIA zu gewinnen. Diese Partnerschaft ermöglichte CATIA einen großen Sprung an die Spitze der 3D-Design-Programme durch den großen Einfluss von IBM auf dem Computermarkt.

1982 CATIA V1

Nachdem 1981 Dassault Systèmes als Tochterunternehmen gegründet worden war, kam 1982 die erste Version von CATIA auf den Markt. CATIA war in seinen Anfängen noch ein reines  Add-on Modul für das Lockheed CAD-System CADAM welches  ermöglichte zusätzlich zu den 2D Konstruktionszeichnungen auch dreidimensionale Konstruktionszeichnungen und Flächenmodellierungen zu erstellen.

1988 CATIA V3

Bereits 1985 mit der Einführung von Version 2 verfügte CATIA  über eigenständige 3D-Zeichenfunktionen. Mit Version 3 war es
erstmals möglich die Software auch auf verhältnismäßig wesentlich kleineren UNIX-Workstations zu betreiben. Damit konnte die Anzahl der gleichzeitig nutzbaren lizensierten CATIA Arbeitsplätze erheblich  gesteigert werden.

1993 CATIA V4

Ab 1993 ist Version 4 auf dem Markt verfügbar. Im Unterschied zu seinen Vorgängern verfügt V4 über die Möglichkeit auch  mechanische Bewegungsabläufe innerhalb verschiedener Konstruktionsbaugruppen zu simulieren (DMU). Das war ein erheblicher technologischer Fortschritt, da nun die Anzahl  physikalisch Tatsächlich herzustellender Prototypen stark reduziert  werden konnte.

1999 CATIA V5

Version 5 war ein erneuter großer Sprung für CATIA. Erstmals war es nun möglich CATIA  mit Windows (ab R16) in 64 Bit auf PC`s zu betreiben. Zu den DMU-Simulationsmöglichkeiten kam nun auch die Möglichkeit, parametrisch-assoziativ zu konstruieren. Die Benutzeroberfläche wurde aufgrund des Marktdrucks mit neuen Features ausgestattet und auch das Dateiformat-Management  wurde verbessert. Heute entspricht V5 immernoch allen gängigen CAD-Standards und wird weiterhin viel genutzt.

Heute CATIA 3D

Heute ist CATIA vollständig in die von Dassault entwickelte, datenbankgestütze 3D-Experience Plattform eingebunden. Es ist Teil einer gesamten PLM-Plattform und bietet alle Möglichkeiten der abteilungsübergreifenden digitalen Zusammenarbeit innerhalb der Unternehmen. Die graphische Oberfläche und das Rendering wurden erheblich verbessert. 

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